Arbeitsplatzgestaltung

Ein Betreuer unterstützt Diabetes-Patient Martin bei der Einrichtung des Bildschirms seines Arbeitsplatzes.

Die Berufsförderungs- und die Berufsbildungswerke unterstützen auch bei der Arbeitsplatzgestaltung für sehbehinderte Menschen. Dabei führen die Mitarbeiter unter anderem eine Analyse des Sehvermögens sowie der Arbeitsplatzanforderungen durch und sprechen anschließend eine Empfehlung für die berufliche Integration aus.

Zunächst erhalten Sie in der entsprechenden Einrichtung durch Experten wie Optiker, Orthoptisten und/oder Hilfsmittelingenieure eine mehrstündige Beratung. Sie überprüfen das Sehvermögen, die Sehschärfe, das Kontrastsehen und das Gesichtsfeld, sie sichten und bewerten aber auch bereits vorliegende fachärztliche Gutachten. Auch können Sie dort ihre Brille ausmessen und mitgebrachte Hilfsmittel begutachten lassen.

Anschließend analysieren die Experten die Arbeitsplatzanforderungen, erproben mögliche optische oder elektronische Hilfsmittel und empfehlen mögliche Schulungen.

Wenn Sie sich umfassend beraten lassen und gemeinsam mit Experten alle zur Verfügung stehenden Reha-Möglichkeiten ausschöpfen, steht einer dauerhaften beruflichen Integration nichts mehr im Wege.

Nähere Informationen zur Arbeitsplatzgestaltung gibt das Netzwerk „Berufliche Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen“.

Christoph Granrath (zuletzt aktualisiert am 29. Juni 2017)